Die Siedlung bekommt mehr Energie
Gegenüber der Siedlungseinfahrt steht seit Mitte der 80er Jahre eine kleine Umspannstation. Aus Kamenz oder ersatzweise auch aus Großröhrsdorf wird sie wie viele andere solcher Trafohäuschen mit Mittelspannung (20 kV) versorgt. Ein großer Transformator wandelt diese Spannung auf die uns bekannten 230/400 V um.
Im Mai 2026 begannen rund um das Trafohäuschen und entlang der S95 nach Weißbach umfangreiche Bauarbeiten. Aus Gesprächen mit den Bauleuten war zu erfahren, dass aufgrund von mehrfachen Kabelschäden in der Zuleitung das komplette Mittelspannungskabel zwischen Weißbach und Pulsnitz erneuert werden muss. Das über 40 Jahre alte wird gegen ein neues 20 kV-Erdkabel ausgetauscht. In diesem Zuge geht auch unser altes Trafohäuschen „in Rente“ und wird abgerissen.. Ein wesentlich kleineres übernimmt seit dem 04.08.2026 seine Aufgaben. Es versorgt nicht nur unsere Siedlung, sondern aus den "Dynamo-Verteiler" über ein langes Erdkabel auch die Kleingartenanlage "An der Eichert" und die Wochenendgrundstücke bis zur AGIP-Tankstelle mit Elektroenergie.
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Sachsen-Netze als Netzbetreiber ersetzt aber nicht einfach die Anlagen, sondern macht sie leistungsfähiger und sicherer. So wird die bisherige Freileitung, die schräg über die Straße die beiden direkt an der S95 liegenden Steinaer Grundstücke versorgt, durch ein Erdkabel ersetzt. Auch die Zuleitung zum Freileitungsmast bekommt einen größeren Leitungsquerschnitt spendiert. Die Versorgung der Siedlung als Ganzes bleibt jedoch als Freileitung unverändert erhalten. Der neue Transformator hat eine Leistung von 400 kVA, was für die nächsten Jahre reichen sollte.
(AG, 11.08.2026)
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Radwegbau 2011
Lange hat es gedauert. Die ersten Planungen für einen Radweg von Pulsnitz über Weißbach, Bischeim und Gelenau nach Kamenz gab es schon zu DDR-Zeiten. Ende 2010 lagen dann die Pläne vor. Die Anlieger wurden Ende 2010 mit den Plänen vertraut gemacht. Im Folgenden sind im Teil 1 einige Bilder vom eigentlichen Baugeschehen zu sehen, während Teil 2 die Berichterstattung im Pulsnitzer Anzeiger dokumentiert.
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Die Gaststätte „Waldschlösschen“
Die Gaststätte „Waldschlößchen“ liegt zwar nicht auf dem Territorium der Friedersdorfer Siedlung, sie grenzt jedoch unmittelbar an die Siedlung. Von den Ortsgrenzen und den späteren Kreisgrenzen ab 1952 abgesehen, gehörte die Gaststätte doch in irgendeiner Weise immer dazu. Da waren die von den Besitzern veranstalteten Tanzabende wie z.B. die Silvesterfeiern oder die Tanzabende anlässlich der Siedlerfeste.
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Die AGIP-Tankstelle
Seit es Autos gibt sind auch Tankstellen notwendig. Karl Benz kaufte sein „Benzin“ noch in einer Apotheke, später in einer Drogerie. Doch sehr schnell entwickelte sich ein Netz von Tankstellen, bei denen die ständig wachsende Zahl an Fahrzeugen ihren „Durst“ stillen konnten. Und da deren Besitzer oder Pächter vom Benzinverkauf allein nicht leben konnten boten sie neben dem Treibstoff auch Dinge und Dienstleistungen rund um das Fahrzeug an: Schmierstoffe, kleine Reparaturarbeiten bis hin zur Gaststätte.
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Die Glasfaser kommt
Bis zum Ende der DDR gab es lediglich 2 Häuser der Friedersdorfer Siedlung, die über einen Telefonanschluss verfügten:
- Haus Nr. 10: die ehemalige Gärtnerei Noack als Gewerbebetrieb
- Haus Nr. 32: Lehmer/Freudenberg als öffentliche Fernsprechstelle
Da die Friedersdorfer Siedlung verständlicher Weise nicht auf den ersten Plätzen der Dringlichkeit stand, zog sich die "telekomische" Erschließung nach der politischen Wende noch etwas hin. So dauerte es bis 1992, bis die neuen Kupferkabel in der Erde und bis in die einzelnen Häuser verlegt wurden. Damit war die Friedersdorfer Siedlung endlich auch ein Teil des damals modernsten Telefonnetzes.
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Sanierung der Siedlungsstraße
Die Siedlungsstraße wurde bei ihrem Bau in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Anliegerstraße konzipiert. Für den damaligen Verkehr genügte ein grob befestigter Weg mit einem Packlager und gelegentlichem Auffüllen von Schlaglöchern. Die Anwohner waren immer bemüht schon kleine Schäden schnell selbst zu reparieren, bevor sie sich zu größeren entwickeln.
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