Die Siedlung bekommt mehr Energie
Im Mai 2026 begannen am Trafohäuschen gegenüber der Siedlungseinfahrt umfangreiche Bauarbeiten. Aus Gesprächen mit den Bauleuten war zu erfahren, dass aufgrund von mehrfachen Kabelschäden in der Zuleitung das komplette Mittelspannungskabel zwischen Weißbach und Pulsnitz erneuert wird. Das über 40 Jahre alte 10 kV-Erdkabel wird gegen ein neues 20 kV-Erdkabel ausgetauscht. In diesem Zuge geht auch unser altes Trafohäuschen „in Rente“. Ein wesentlich kleineres ist schon angeschlossen und wartet auf die Inbetriebnahme.
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Sachsen-Netze als Netzbetreiber ersetzt aber nicht einfach die Anlagen, sondern macht sie leistungsfähiger und sicherer. So wird die bisherige Freileitung, die schräg über die Straße die beiden direkt an der S95 liegenden Steinaer Grundstücke versorgt, durch ein Erdkabel ersetzt. Auch die Zuleitung zum Freileitungsmast bekommt den doppelten Leitungsquerschnitt spendiert. Die Versorgung der Siedlung als Ganzes bleibt jedoch als Freileitung unverändert erhalten.
(AG, 04.07.2026)
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Radwegbau 2011
Lange hat es gedauert. Die ersten Planungen für einen Radweg von Pulsnitz über Weißbach, Bischeim und Gelenau nach Kamenz gab es schon zu DDR-Zeiten. Ende 2010 lagen dann die Pläne vor. Die Anlieger wurden Ende 2010 mit den Plänen vertraut gemacht. Im Folgenden sind im Teil 1 einige Bilder vom eigentlichen Baugeschehen zu sehen, während Teil 2 die Berichterstattung im Pulsnitzer Anzeiger dokumentiert.
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Die Gaststätte „Waldschlösschen“
Die Gaststätte „Waldschlößchen“ liegt zwar nicht auf dem Territorium der Friedersdorfer Siedlung, sie grenzt jedoch unmittelbar an die Siedlung. Von den Ortsgrenzen und den späteren Kreisgrenzen ab 1952 abgesehen, gehörte die Gaststätte doch in irgendeiner Weise immer dazu. Da waren die von den Besitzern veranstalteten Tanzabende wie z.B. die Silvesterfeiern oder die Tanzabende anlässlich der Siedlerfeste.
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Die AGIP-Tankstelle
Seit es Autos gibt sind auch Tankstellen notwendig. Karl Benz kaufte sein „Benzin“ noch in einer Apotheke, später in einer Drogerie. Doch sehr schnell entwickelte sich ein Netz von Tankstellen, bei denen die ständig wachsende Zahl an Fahrzeugen ihren „Durst“ stillen konnten. Und da deren Besitzer oder Pächter vom Benzinverkauf allein nicht leben konnten boten sie neben dem Treibstoff auch Dinge und Dienstleistungen rund um das Fahrzeug an: Schmierstoffe, kleine Reparaturarbeiten bis hin zur Gaststätte.
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Die Glasfaser kommt
Bis zum Ende der DDR gab es lediglich 2 Häuser der Friedersdorfer Siedlung, die über einen Telefonanschluss verfügten:
- Haus Nr. 10: die ehemalige Gärtnerei Noack als Gewerbebetrieb
- Haus Nr. 32: Lehmer/Freudenberg als öffentliche Fernsprechstelle
Da die Friedersdorfer Siedlung verständlicher Weise nicht auf den ersten Plätzen der Dringlichkeit stand, zog sich die "telekomische" Erschließung nach der politischen Wende noch etwas hin. So dauerte es bis 1992, bis die neuen Kupferkabel in der Erde und bis in die einzelnen Häuser verlegt wurden. Damit war die Friedersdorfer Siedlung endlich auch ein Teil des damals modernsten Telefonnetzes.
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Sanierung der Siedlungsstraße
Die Siedlungsstraße wurde bei ihrem Bau in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Anliegerstraße konzipiert. Für den damaligen Verkehr genügte ein grob befestigter Weg mit einem Packlager und gelegentlichem Auffüllen von Schlaglöchern. Die Anwohner waren immer bemüht schon kleine Schäden schnell selbst zu reparieren, bevor sie sich zu größeren entwickeln.
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